Qualität und Service.
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Für Sie und Ihre Räume.

 

 

FASSADENDÄMMUNG


 

Fassadendämmungen werden von uns bereits seit den 60er Jahren erfolgreich durchgeführt. In weit über 100 Gebäuden wurde dadurch inzwischen sehr viel Heizenergie eingespart. In Schulungen und Seminaren werden unsere Mitarbeiter von führenden Herstellern laufend über alle technische Neuerungen, sowie zum Thema Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht. 

Seit Einführung der Wärmedämmung mit Polystyrol-Platten gibt es unendlich viele Gerüchte und Halbwahrheiten zu diesem Thema. Gerade in letzter Zeit wurde in den Medien konzentriert und oft mit negativer Grundtendenz darüber berichtet. Auffallend dabei sind die jeweils deckungsgleichen und sich immer wiederholenden Thesen welche längst vorliegende Gegenargumente, Richtigstellungen und wissenschaftliche Beweise konsequent ignorieren.

Unzählige Untersuchungen von unabhängigen Instituten (z.B. Fraunhofer Institut) führten jedoch stets zum gleichen Ergebnis: Die energetische Sanierung des Gebäudebestandes stellt einen wesentlichen Baustein zur Energiewende dar. Mit einer fachgerecht angebrachten Wärmedämmung wird viel wertvolle Heizenergie eingespart. Und das dauerhaft und nachhaltig, weil – der größte Anteil des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland auf den Gebäudesektor entfällt, mehrheitlich auf die Beheizung.Hier einige der verbreitetsten Einwände und Vorurteile zum Thema Fassadendämmung



Fassadenrenovierung Wärmebild, Wärmebildkamera


Fassadenrenovierung voeher, nachher



1. Häuser müssen „atmen“ können

Bereits schon 1928 hat der Bauphysiker E. Raisch in umfangreichen Versuchen nachgewiesen, dass ein Luftaustausch durch homogene, fugenlose Außenbauteilen in keinem nennenswerten Umfang stattfindet. Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre, als die Wärmedämmung immer mehr zum Einsatz kam, gab es große Befürchtungen, die Häuser würden „ersticken“ oder „absaufen“ weil die Wände nicht mehr „atmen“ oder die Feuchtigkeit von innen nach außen nicht mehr durchwandern könne. Es gibt seit dieser Zeit jedoch kein Gebäude das „erstickt“ ist, da es auch vorher noch nie „geatmet“ hat. Inzwischen wurde durch zahlreiche Studien erwiesen, dass eine „atmende Wand“ im Sinne eines Luftaustausches zwischen Innen- und Außenraum, jeder funktionalen Grundlage entbehrt. Eine Wand kann in Sinne des Luftaustausches grundsätzlich nicht atmen, egal ob gedämmt oder ungedämmt. Auch die Gefahr des „absaufens“ ist in der Realität nicht vorhanden. Bei einer fachmännisch angebrachten Wärmedämmung wird der Feuchtedurchlass exakt errechnet (Glaserdiagramm etc.) und gewährleistet. Dadurch ist die natürliche Diffusion gewährleistet.Lediglich bei Leitungswasserschäden oder bei unsachgemäß angebrachten Systemen kann es passieren, dass freies Wasser durch Undichtigkeiten von außen zwischen Dämmung und Mauerwerk eindringen kann und so zu Schäden führt. Als Verarbeiter stehen wir in der Pflicht, die Dämmung so anzubringen, dass genau dies nicht passieren kann. Dadurch erfreuen Sie sich als unser Kunde, neben den geringen Heizkosten, an  einem absolut angenehmen Raumklima.


2. Fassadendämmung führt zu Schimmel

Schimmel in Wohnungen entsteht immer dann, wenn feuchte warme Luft an kühlen Oberflächen kondensiert und diese Oberflächen dadurch über einen längeren Zeitraum feucht bleiben. Hier haben Schimmelsporen den idealen Untergrund um sich niederzulassen und zu vermehren. Dies ist ein völlig natürlicher Vorgang, da Schimmelsporen in geringem Umfang stets in der Luft vorhanden sind und sich auf feuchten Untergründen sehr wohl fühlen. Hervorragend geeignete „Vermehrungsstellen“ für Schimmel sind meist bautechnisch bedingte Wärmebrücken an Gebäuden, wie z. B. Außenecken, Fensterleibungen oder zugestellte Außenwandflächen, vorzugsweise in schlecht oder wenig beheizten Räumen. Abhilfe kann hier nur geschaffen werden durch eine Erhöhung der Oberflächentemperatur der befallenen Wandflächen oder durch eine deutliche Absenkung der rel. Luftfeuchtigkeit. Durch eine außenseitig angebrachte Wärmedämmung kann die Heizung die Oberflächentemperaur der Innenwände schneller erhöhen wodurch die Kondensatbildung  und eine Schimmelbildung erschwert wird. Das Risiko einer Schimmelbildung im Innenraum ist daher bei außenseitig gedämmten Wänden deutlich  geringer als bei ungedämmten Wänden.


3. Wärmedämmung wird zur Brandfalle

In letzter Zeit wurde in den Medien von Gebäudebränden berichtet, die mit Polystyrolplatten gedämmt waren.  Diese Problematik ist tatsächlich nicht von der Hand zu weisen und seitens der Forschung und Industrie wird mit  Hochdruck daran gearbeitet, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Die von uns verarbeiteten Wärmedämmsysteme sind bauaufsichtlich als „schwer entflammbar“ (Baustoffklasse B 1)  eingestuft und werden gemäß den neuesten technischen Vorschriften verarbeitet.  Sämtliche sicherheitsrelevanten Vorkehrungen, wie z.B.Brandriegel, werden selbstverständlich eingehalten. 


4. Die Dämmstoffherstellung verbraucht mehr Energie als sie einspart

Es klingt verkehrt: Wir isolieren unsere Häuser mit Dämmstoffen auf Erdölbasis, um Heizöl zu sparen und  die Umwelt zu entlasten. Erreichen wir damit nicht genau das Gegenteil? Diese Frage hat das Wuppertal  Institut anhand von extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS) untersucht. Verblüffendes Ergebnis: Der  Energie- und Ressourcenverbrauch sowie die Umweltbelastung durch die Herstellung fallen kaum ins  Gewicht gegenüber der großen Menge eingesparter Heizenergie.  Auch andere Studien kommen zu dem Schluss: die Menge Polystyrol die zur Herstellung1 Liter Heizöl benötigt,  kann bei der zu erwartenden Lebensdauer der Dämmung von derzeit 50 Jahren, bis zu 200 Liter Heizöl einsparen. Eine regelmäßige Renovierung (Neuanstrich ca. alle 15 Jahre), wie an jedem nicht gedämmten Haus,  wird natürlich vorausgesetzt. Ökologisch gesehen hat der Dämmstoff Polystyrol also eine sehr gute Bilanz. 


5. Polystyrol baut sich im Laufe der Zeit ab und es gibt Risse

Fassadendämmplatten aus Polystyrol müssen vor der Verarbeitung mehrere Wochen ablagern. Das  kostet natürlich Geld.  Es gibt selbstverständlich auch Dämmplatten die günstiger zu haben sind.  Diese günstige Variante kann zu Schwundrissen führen, da das Polystyrol, im Laufe der Zeit, seine  Gesamtstärke verändert. Dadurch entstehen gefährliche Wärmebrücken bis hin zu offenen Rissen,  an denen freies Wasser eindringen kann, wodurch das gesamte System zerstört werden kann.  Wir verwenden ausschließlich gut abgelagerte Dämmplatten von führenden Herstellern. 


6. Wärmedämmung ist teuer und rechnet sich nicht

Ob sich eine Maßnahme „rechnet“ oder nicht hängt u. a. von den Annahmen, Randbedingungen und  Methoden ab, mit denen eine Wirtschaftlichkeitsrechnung durchgeführt wird. Alle Bauteile eines Hauses  haben eine endliche Lebensdauer und müssen periodisch instandgesetzt, renoviert und modernisiert  werden. (Dach, Fassade, Fenster, Heizung…) Eine Dämmung macht vor allem dann Sinn, wenn die  Fassade sowieso renoviert werden muss oder in Verbindung mit weiteren Maßnahmen wie Fenster-  oder Heizungsaustausch.  Eine kleine Anekdote am Rande:  Anfang der 80er Jahre wurde von uns ein Haus mit nur 5 cm (!)  dickem Polystyrol gedämmt.  Ein Jahr nach dieser Maßnahme wurde von den Gaswerken die Plombe am Gaszähler auf  Beschädigungen/Manipulationen überprüft, da der Gasverbrauch seitdem rapide gesunken war.  Nachfragen bei unseren Kunden bestätigten eine Einsparung bei den Heizkosten um durchschnittlich 40-60%. Inzwischen geht man davon aus, dass eine fachmännisch angebrachte Fassadendämmung eine  Lebensdauer von mindestens 50 Jahren hat. Während dieser Zeit kann die Fassade mehrmals gestrichen oder  auch neu verputzt werden, ohne die Dämmeigenschaften zu beeinträchtigen. Das bedeutet natürlich,  eine Dämmung muss nach den anerkannten Regeln der Technik von geschulten Verarbeitern angebracht werden,  damit sie einer mehrmaligen Renovierung standhält.  Nicht selten mussten unsachgemäß, aber sicher sehr „günstige“ angebrachte Dämmungen bereits schon nach  kurzer Zeit wegen Rissen/Undichtigkeiten aufwändig saniert werden. Unsere Erfahrungen in den letzten 45 Jahren haben bestätigt, dass eine mit Maß und Vernunft durchgeführte  Wärmedämmung eine lohnende Investition ist. 


Nicht nur in Euro und Cent, sondern:

  1. durch eine weitaus behaglichere Wohnqualität, weil die Außenwände keine Kälte mehr abstrahlen,
  2. die Mieter nicht mehr über Schimmelbefall klagen und
  3. das Gebäude dem neuesten Energiestandard entspricht.
  4. Darüber hinaus bedeutet eine energetische Sanierung eine deutliche Wertsteigerung des Objektes.